CDU Everswinkel

Fördergelder für Radweg

Besser angebunden in der Region – Initiative zeigt Wirkung
Bereits vor rund einem Jahr berichteten die Presse über den seit Jahren katastrophalen Radweg zwischen Alverskirchen und Wolbeck.
Auf Initiative der CDU-Ortsunion und des Bürgerteams Alverskirchen wurde damals ein vor Ort-Termin mit den interessierten Gruppen durchgeführt und die Situation ausführlich erörtert. Viele Telefonate, E-Mails, Schreiben und Termine später sieht die Situation deutlich besser aus: „Es kommt Bewegung in die Sache“, freut sich Ratsherr Andre Gerbermann. „Wir stehen ständig mit den zuständigen Akteuren seitens der Verwaltung im Kontakt und begleiten den gesamten Prozess eng“ so Werner Lemberg, Vorsitzender der CDU-Ortsunion Alverskirchen. Und jetzt erhalten wir mit dem Förderprogramm „Nahmobilität 2021“ zusätzlichen Schwung.“

Das NRW-Verkehrsministerium spült 311.000 Euro in den Kreis. Hinzu kommen 2.340.000 Euro Finanzhilfen des Bundes. Dies ermöglicht es, trotz der wegen Corona angespannten Finanzsituation, die notwendigen Schritte einzuleiten. Die Planungen sind auf Seiten des Kreises fast abgeschlossen, im April beginnen die Grunderwerbsverhandlungen auf Seiten des Kreises Warendorf. „Wenn jetzt noch die Stadt Münster mitziehen würde, wäre die Sache perfekt. Aber vielleicht passiert dort ja noch was“, so Lemberg mit einem Augenzwinkern. Diese tat sich bisher noch etwas schwer. Immerhin soll eine Sanierung auf rd. zwei Dritteln der Strecke noch in 2021 erfolgen.

Eine weitere Baumaßnahme in Alverskirchen wird ebenfalls mit dem Fördergeld unterstützt. Entlang der K33 Richtung Sendenhorst auf Höhe des Golfplatzes entsteht ein weiterer Lückenschluss des Rad- und Gehwegnetzes im Kreis Warendorf.


Auch an anderer Stelle wird die Gemeinde besser an das regionale Netz angeschlossen: „Der Kreis Warendorf hat es geschafft, Fördermittel für eine im Ergebnis kostenneutrale Steigerung der S20-Taktung in die Region zu holen“, so der Everswinkeler CDU-Vertreter im Kreistag, David Schubert. Insgesamt 38 zusätzliche Fahrten – vor allem auch am Wochenende – ermöglichen künftig eine schnelle Anbindung Münster-Everswinkel-Warendorf. Alverskirchener können die Linie S20 über die Radstation an der L793 nutzen. „Beide Maßnahmen sind ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wir werden uns aber auch in Zukunft für eine bessere, nachhaltige und integrierte Vernetzung in der Region einsetzen“, so Schubert weiter. „Aber, an dieser Stelle muss man auch etwas Wasser in den Wein kippen: Das Ganze muss dauerhaft finanzierbar bleiben!“